Archive for Jun. 2007

Kleinraumdisko²

minderbegabt* [pt.01]

01.
minderbegabt* [pt.01]
New Rave, Hot Chip, DFA, Kitsune und deren Folgen…
Das Trainings-Camp für Indie-DJ’s die jetzt aber AUCH elektronische Tanzmusik für sich entdeckt haben.
Liebe, Spaß, Passion… – UND schlechte Übergänge.

Am Donnerstag den 21.Juni ab 22h. – Jörn von den Herren THIS IS POP!

02.
THIS IS POP!
“MiniMini-Indierave” mit den Herren THIS IS POP! in Hamburgs schönster “MiniMini-Kleinraumdisko”…
Ab Mai gastiert jeden vierten Freitag im Monat das kleinere Pendant zum famosen *TIP! [club] in den fantastisch bescheidenen Räumlichkeiten, called meine kleinraumdisko*. Da wo andere Indieclubs aufhören fängt THIS IS POP! erst an. Indie und Elektro und Britpop und Techno undundund…!?!

Freitag den 22. Juni ab 22h.

meine kleinraumdisko*
Neuer Kamp 17 [Nahe U-Feldstraße]
20359 Hamburg

The Mary Onettes : The Mary Onettes

The Mary Onettes

erscheint am 22.06.07 [labrador records / broken silence]

Treffen Sich Aha und the Smiths und machen ne Platte zusammen!
Ungefähr diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man das Debüt von The Mary Onettes das erste mal hört!
Was auch immer sich die Damen und Herren bei Sony/BMG dabei gedacht haben müssen, diese klasse Band nach nur einer EP wieder zu droppen, nur gut so!
Denn bei Labrador haben Sie mit Sicherheit das richtige Zuhause gefunden. Die sind nämlich sehr stolz auf ihren Neuzugang.
Und das zu recht! Denn das was hier zu hören ist, ist eine wirklich bezaubernde Platte einer sehr talentierten schwedischen Band jenseits von niedlichem Bubblegum-Pop. Die Songs der vier Herren aus Jönköping sind eingängig aber nie aufdringlich, romantisch aber nie kitschig, ein wenig 80er aber doch sehr zeitgemäß und vor allem hat man das Gefühl, sie werden bei jedem Mal hören besser!
Dieses Album ist feine, leicht düstere Unterhaltung, die mit Singles wie Void und Lost auch ihre massenkompatibelen Hits hat!
Also bitte hier reinhören! Das mag man auch ohne Jesus and Mary Chain-Fan zu sein! Aber die vielleicht sogar noch ein wenig mehr.

[nicole meyke]

[video der woche] +++ tocotronic : kapitulation +++


Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei! KAPITULATION und Schüß…

*TIP! proudly presents… THE LOVEKEVINS

*TIP! proudly presents... THE LOVEKEVINS

Vor dem Partygedöns die fantastischen THE LOVEKEVINS aus Schweden live auf der Bühne. Da ist nichts mit Indierave, sondern wird lupenreiner Indiepop in Perfektion geboten.

The LOVEKEVINS – Geliebt in Japan für ihre fröhlichen Melodien und melodramatischen Texte, bewundert in England für ihre Exzentrik, verehrt in Schweden und dem Rest der Welt für ihre brillante Popmusik.
Nach drei EP-Veröffentlichungen und mehreren kleinen Hits, die sich umgehend in den heimischen Radiocharts wieder fanden, um dort auch erst einmal nicht wieder zu verschwinden, ist seit April das Debütalbum zu haben.
Vs. The Snow ist eine Achterbahnfahrt zwischen minimalen Sounds und großen Popsongs, mit Texten über Liebe und Sehnsucht, Pandabären und Eurodance-Ikonen.
Bands wie Belle & Sebastian, Junior Boys oder Hidden Cameras sollten sich ganz warm anziehen, den Kampf um den Soundtrack des Sommers haben sie schon mal ganz klar gegen unsere neuen Lieblingsschweden verloren.
Live davon überzeugen kann sich jeder am 8. Juni in der Prinzenbar, wenn THE LOVEKEVINS ihr Versprechen wahr machen wollen: “We’ll make this the no1kickasshappyhappyjoyjoy summer of all times.”

Danach werden euch die Herren *TIP! mal wieder ihren irren Mix aus Gitarre und Bollerbeat vor den Latz knallen. Schlaue Schreiberlinge nennen das “Indierave“, wir sagen da mal lieber nichts zu.

Außer vielleicht: THIS IS POP IS THIS IS POP IS POP!

THIS IS POP! im Juni...

bernhard eder : the livingroom sessions

bernhard eder : the livingroom sessions
bereits erschienen [solaris empire/broken silence]

Beim hören dieses Werkes darf selig weggeschlummert werden.
Und das ist nicht negativ gemeint.
So wie man bei Jack Johnson am Strand unter Palmen ungestört vor sich hindämmern kann, so scheint THE LIVINGROOM SESSIONS eine Platte zu sein, bei der man wunderbar vor sich hinträumen kann, wenn vor dem Fenster der Nieselregen die graue Stadt trifft.
BERNHARD EDER fehlt die Leidenschaft eines Damien Rice oder Monta‘s Gefühl für Melodien.
Die Platte ist nicht beliebig, aber alles verschwimmt zu einem einzigen Wohlfühlteppich, ein paar Ecken und Kanten hätten den Songs wohl nicht geschadet. Und ob man Radiohead mit Climbing up the walls neu interpretieren muss, sei einfach mal in den Raum gestellt.
Fazit: Wer himmelhohes Jauchzen oder “ZuTodeBetrübtSein hören möchte”, wird von dieser Platte enttäuscht werden.
Wenn aber das Hamburger Wetter zuschlägt und die Gedanken des Tages noch rotieren, ist es eine gute Wahl.

[maren heuvels]